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An das Gedicht muss ich stets und ständig denken,           

je näher der Abschied kommt.

Ich hab richtig Angst, 

dass es einen Baby von mir so ergeht……  



Hinter einem Eisengitter - sitzt ein Hund,

er weint so bitter.


„Habt ihr mich den ganz vergessen-

ihr Menschen, die mich einst besessen? 


Wo seit ihr hin, ich kann´s nicht fassen –

ihr habt mich hier...allein gelassen? 


Draußen kommt die finstre Nacht-

habt ihr an meine Angst gedacht?! 

Kälte schleicht durch alle Ritzen –

nirgendwo ein warmes Kissen. 


Müde von dem langen Stehen –

von dem Warten, von dem Sehen- 
von dem Weinen, von dem Jammern

– such ich in der kalten Kammer- 
einen Platz umauszuruhen. 

Um mich her sind andre Hunde –

jeder ist für sich allein 
ängstlich heulen sie an Wände –

gegen harten, kalten Stein. 


Blanker Stein auf dem ich liege –

feucht von meinem Seelenschmerz. 


Wo sind die Menschen die ich liebe?!

Menschen...ohne Stein als Herz... 


Lange konnte ich nicht glauben –

 dass ihr mich wirklich nicht mehr wollt! 


Bin immer hin und her gelaufen, hab geknurrt, und hab gegrollt. 


Tagelang hab ich gewartet –

kein Futter hab ich angerührt 
Wochen...sind daraus geworden...!

- von Euch...kam niemand mehr zurück! 

Lange hab ich überlegt –

was hab ich euch nur getan? 
Sicher war es furchtbar schlimm –

sonst hättet ihr das nicht getan! 


Draußen vor den Eisengitter –

gehen viele, Tag für Tag 
schauen oft zu mir herüber –

aber keiner holt mich ab. 


Manchmal kommen Kinder,

die spielen auch mit mir 
doch wenn dann der Abend kommt –

gehen sie heim und ich bleib hier! 


Traurig stehe ich am Gitter –

wedle freundlich jedem zu. 

Wer mich anschaut...?

kommt doch nicht wieder, egal ob ich
noch wedeln tu... 


Lange Zeit ist schon vergangen...

- ich fühle nicht mehr diesen Schmerz 
irgendwann hab ich vergessen - wie er war,

 

DER MENSCH MIT HERZ...!

 

 

Wie fotografiert man einen Welpen!!!!


1.   Nehmen Sie einen neuen Film aus der Schachtel

      und laden Sie Ihre  Kamera.

2.   Nehmen Sie die Filmschachtel aus dem Maul des Welpen

      und werfen Sie sie in den Abfalleimer.

3.   Nehmen Sie den Welpen aus dem Abfalleimer

      und bürsten Sie Ihm den Kaffeesud aus der Schnauze.

4.   Wählen Sie einen passenden Hintergrund für das Foto.

5.   Montieren Sie die Kamera und machen Sie sie aufnahmebereit.

6.   Suchen Sie den Welpen und nehmen Sie ihm den schmutzigen Socken aus dem Maul.

7.   Platzieren Sie den Welpen auf dem vorbereiteten Platz und gehen Sie zur Kamera.

8.   Vergessen Sie den Platz und kriechen Sie Ihrem Welpen auf allen vieren nach.

9.    Stellen Sie Ihre Kamera mit einer Hand wieder ein u

       und locken Sie Ihren Welpen mit einem Leckerbissen.

10.  Holen Sie ein Taschentuch und reinigen Sie die Linse vom Nasenabdruck.

11.  Nehmen Sie den Blitzwürfel aus dem Maul des Welpen

       und werfen Sie ihn weg (den Blitzwürfel!!).

12.  Sperren Sie die Katze aus und behandeln Sie den Kratzer auf der Nase

       Ihres Welpen mit etwas Gel.

13.  Stellen Sie den Aschenbecher und die Zeitschriften zurück auf den Couchtisch.

14.   Versuchen Sie dem Welpen einen interessierten Ausdruck zu entlocken,

        indem Sie ein   Quietschpüppchen über den Kopf halten.

15.  Rücken Sie Ihre Brille wieder zurecht und holen Sie die Kamera unter dem Sofa hervor.

16. Springen Sie rechtzeitig auf, nehmen Sie den Welpen auf den Arm und sagen:

      "Nein - das machst Du draußen".

17.  Rufen Sie Ihren Lebenspartner, um beim Aufräumen zu helfen.

18.  Mixen Sie sich einen doppelten Martini.

19.  Setzen Sie sich in einen bequemen Sessel und nehmen Sie sich vor,

        gleich morgen früh mit dem Welpen "Sitz-Platz" zu üben.

 

 

 

Sie war nur ein Hund


Das Leben geht weiter, die Erde bleibt rund
von "oben" schaut sie runter - sie war   n u r    ein Hund.
Utopie war ihr Name - an die Zukunft gedacht,
"Nicht springen" hieß sie auch noch - wir haben viel gelacht.

Der Zaun ist gebrochen - das Auto kam schnell,
am Asphalt lag sie bewusstlos - zerfetzt auch das Fell.

Ihr Herz war sehr stark, der Körper voll Kraft,
das Ärzte hatten ein Wunder vollbracht.

Wir atmeten auf - sie sollte nur leben,
denn sie hat uns in den fünf Jahren so viel Liebe gegeben.

Ob Nachwuchs, ob Sport oder Schau
eines wusste "Topie" immer genau.
"Mach alles gut, dann sind alle zufrieden,
meist hat sie sich nur für das Beste entschieden.

Utopie konnte weinen - welcher Hund kann das noch
sie riss in meinem Herzen ein riesiges Loch.

Neun Wochen ging’s aufwärts - dann kam das Tief,
es streikte ihr Körper - es lief alles schief.

Meine Hand wollte streicheln - Topie gibt es nicht mehr
der Platz neben meinem Bett - er ist jetzt wieder leer.

Die Freunde, sie trösten - "Fass dich - bleib gesund!
Das Leben geht weiter -     s i e        war       n u r      ein Hund!

 


 

 

 

 

 

Warum?


Du hast in meine Augen gesehen,
da war es schon um dich geschehen,
Du hast mich mit Nachhause genommen,
ich bin ganz neugierig mitgekommen.


Du hast mich stolz spazieren geführt,
die Bewunderung der Passanten gespürt.
Du hast mit mir getobt und gespielt,
und dich eine Weile glücklich gefühlt.

Dann hab ich auf den Teppich gemacht.
Da hast du nicht mehr so freudig gelacht.
Dann musstest du fort, ich weiß nicht wohin,
ich hab nur gespürt, wie lästig ich bin.
Dann wurde ich größer, dir fehlte die Zeit,
ich wollte zwar brav sein, doch bald gab es Streit,
dann hab' ich vor Frust die Möbel zerkaut,
das war dir zu viel, und du wurdest laut.

Du hast von Erziehung und Härte gesprochen,
und ich habe Deinen Zorn gerochen.
Du hast mich verbannt aus deinem Haus,
aus dem Zwinger kam ich nur noch selten raus,
Du hast mir Futter und Wasser gegeben
und gedacht, das sei genug für mein Leben.
Du hast ein neues Spielzeug gefunden -
hattest die Nase voll von uns Hunden.

Dann wurde ich krank, lag einsam im Stroh,
ich dachte, mein Herz wird nie wieder froh.
Dann hast du bei mir nicht mehr sauber gemacht,
mir nur noch meinen Fressnapf gebracht.
Dann hab' ich gewusst, bald ist es vorbei,
denn niemand hört meinen stummen Schrei.
Dann ging ich hinüber, weit von dir fort,
an einen neuen, besseren Ort.

Es bleibt nur ein trauriger Blick zurück.
Soviel Leid für ein klein wenig Glück?
Ich frage dich, warum liebtest du mich?
Ich war doch nur ein Spielzeug für dich.
Du hast mich gewollt, du hast mich bekommen,
du hast mir mein ganzes Leben genommen.

 

 Warum liebtest du mich? Hast mich niemals begriffen.
Hast auf alle meine Gefühle gepfiffen.
Dein Herz ist kalt. Wird niemals warm.
Bei all dem Spielzeug bist du - arm...

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Eigentumsrechte eines Hundes

 

 

1 Wenn es mir gefällt, gehört es mir.

2 Ist es in meiner Schnauze, gehört es mir.

3 Kann ich es dir wegnehmen, gehört es mir.

4 Wenn ich es vor langer Zeit mal hatte, gehört es mir.

5 Wenn es mir gehört, sollte es niemals so aussehen, als gehöre es dir.

6 Wenn ich etwas in Stücke zerkaut habe, gehören alle Teile mir.

7 Wenn es so aussieht, als gehöre es mir, gehört es mir.

8 Wenn ich es zuerst gesehen habe, gehört es mir.

9 Wenn du mit etwas spielst und legst es auf den Boden, gehört es automatisch mir.

10 Ist es kaputt, gehört es DIR !!!

 

 

 

Fährtenprüfung

Schlecht geschnüffelt, hochgeguckt,

eine kleine Maus verschluckt,
 

fand den Ort nicht, wo gewinkelt,
 

mehrfach in die Spur gepinkelt,
 

einmal leider "Platz" vergessen,
 

Gänseblümchen aufgefressen,
 

Hundeführer schlimm genarrt,
 

zweites Suchobjekt verscharrt,
 

zwölf Kartoffeln fein sortiert,
 

toten Maulwurf exhumiert,
 

Fährtenleine durchgekaut,
 

hinter Hasen hergeschaut,
 

bin der liebste Hund von allen!
 

Richter sagte: durchgefallen!

 

 

Der Hund

 

 

Wer hat die Pantoffeln zu Fetzen zerkaut?

Der Hund!
 

Wer hat aus der Pfanne den Braten geklaut?
 

Der Hund!
 

Wer hat die seidene Decke zerrissen,
 

den Briefträger und Nachbars Kater gebissen?
 

Raus, raus, raus!
 

Raus mit dem Hund aus dem Haus!

Wer liegt auf dem Sofa, obwohl er´s nicht soll?
 

Der Hund!
 

Wer kratzt an den Beeten und gräbt dort wie toll?
 

Der Hund!
 

Wer rannte dem Radfahrer zwischen die Speichen
 

und jault auf der Treppe zu Steineerweichen?
 

Raus, raus, raus!
 

Raus mit dem Hund aus dem Haus!

Wer hat immerzu nur gekäfft und gebellt?
 

Der Hund!
Wer sitzt stets im Wege, bis man drüber fällt?
 

Der Hund!
 

Wer hat seine ganze Erziehung vergessen
 

und aus der Dose Pralinen gefressen?
 

Raus, raus, raus!
 

Raus mit dem Hund aus dem Haus!

Wer hebt seinen K

Kopf schief und guckt einen an?
Der Hund!
 

So dass ihm kein Mensch ernsthaft böse sein kann.
 

Der Hund!
Wer hebt seine Pfote und bittet: Verzeih!
und schleppt die zerkauten Pantoffel herbei?
Unser lieber, guter,
unser goldiger, einziger,
süßer, entzückender Hund!

 

 

DEIN HUND

Wenn alle dich meiden und hassen,


ob mit oder ohne Geduld,


wird einer dich niemals verlassen,
 

und das ist dein treuer Hund.

 

Und würdest du ihn sogar schlagen,
 

ganz herzlos und ohne Verstand,
 

er würde es geduldig ertragen,
 

und leckt dir dafür noch die Hand.

 

Nur Liebe und selbstlose Treue
 

hat er für dich immer parat!
 

Er beweist es dir täglich aufs neue,
 

wie unsagbar gern er dich hat.

 

Nennst du deinen Hund dein eigen,
 

wirst du nie verlassen sein,
 

und solltest du vor Einsamkeit schweigen,
 

dann bist du doch niemals allein.

 

Wird eins dir der Tod erscheinen,
 

und schlägt dir die letzte Stund,
 

wird einer bestimmt um dich weinen,
 

und das ist dann dein treuer Hund.

 

Drum schäm dich nicht deiner Tränen,
 

wenn einmal dein Hund von dir geht!
 

Nur er ist,das will ich erwähnen,
 

ein Wesen das stehts zu dir steht !

 

 

 

EIN BRIEF EINES HUNDES AN SEINEN HERRN


Am Morgen bist Du sehr früh aufgestanden und hast die Koffer gepackt.
Du nahmst meine Leine, wie war ich glücklich!
Noch ein kleiner Spaziergang vor den Ferien, wie schön!

Wir fuhren mit dem Wagen und Du hast am Strassenrand angehalten.
Die Tür ging auf und Du hast einen Stock geworfen.
Ich lief und lief bis ich den Stock gefunden und zwischen meinen Zähnen hatte, um ihn Dir zurückzubringen. Als ich zurückkam, warst Du nicht mehr da!

In Panik bin ich in alle Richtungen gelaufen, um Dich zu finden aber vergebens.
Ich lief Tag für Tag, um Dich zu finden und wurde immer schwächer.
Ich hatte grosse Angst und grossen Hunger.

Ein fremder Mann kam, legte mir ein Halsband um und nahm mich mit.
Bald befand ich mich in einem Käfig und wartete dort auf Deine Rückkehr.
Aber Du bist nicht gekommen.

Dann wurde der Käfig geöffnet.
Nein Du warst es nicht.
Es war der Mann, der mich gefunden hatte.
Er brachte mich in einen Raum in dem es nach Tod roch!
Meine Stunde war gekommen.
Geliebter Mensch, ich will, dass Du weinst, dass ich mich trotz des Leidens,
das Du mir angetan hast, noch stets an Dein Bild erinnere
und falls ich noch einmal auf die Erde zurückkommen könnte
ich würde auf Dich zulaufen, denn ich hatte Dich lieb.

 

WESENSTEST

Nun gib mir endlich einen Grund,
Dich einzuschläfern blöder Hund!
Bin Wesenstester, muss es wisssen,
Wie viele hast du schon gebissen?
Als Kampfhund bist di einst geboren,
Man sieht es deutlich an den Ohren.
Bist aggressiv, gemein und wild,
So stand es gestern in der Bild.
Ich brech dir mit dem Stock die Knochen,
Das bringt dich sicherlich zum Kochen.

Hör auf zu wedeln, will`s nicht seh`n,
Du mußt mir an die Kehle geh`n!
Hör auf zu winseln, will`s nicht hören,
Mich kannst du damit nicht betören!
Vielleicht, das kann gut möglich sein,
Fällt dein Besitzer darauf rein.
Doch ich, ich weiß es einfach besser,
Du bist und bleibst ein Menschenfresser!

Den treuen Blick den kannst du lassen,
Ich muss und will und werd` hassen!
Ich sorg, dass du und all die anderen,
Ganz flugs in den Container wandern.
Du knurrst und beißt und wehrst dich nicht,
Wie es als Kampfhund eine Pflicht?
Nun wehr dich endlich blöder Hund,
Kann dich nicht töten ohne Grund!

 

 
  

Warum ist es so schön, ein Hund zu sein?

Niemand erwartet von einem, dass man jeden Tag badet.

Wenn es juckt, kratzt man sich einfach.

Es fällt niemandem auf, wenn einem an den unmöglichsten Körperstellen Haare wachsen

Man kann sich stundenlang mit einem Knochen amüsieren.

Man kann den ganzen Tag herumliegen, ohne Angst zu haben, dass man rausgeworfen wird.

Man kriegt keinen Ärger, wenn man einem Fremden seinen Kopf in den Schoss legt.

Man freut sich immer, dieselben Leute wiederzusehen.

So etwas wie schlechtes Essen kennt man nicht.

Man bekommt jeden Tag etwas leckeres serviert.

Man kriegt alles, wenn man nur treuherzig genug guckt. 

So gut sein, wie mein Hund


Wenn Du den Tag ohne Koffein und Aufputschmittel beginnen kannst.
Wenn Du fröhlich sein kannst, während Du Schmerzen ignorierst.
Wenn Du es schaffst, Dich nicht zu beklagen und Leute mit deinen Sorgen zu langweilen.
Wenn Du jeden Tag das Gleiche essen kannst und trotzdem dafür dankbar bist.
Wenn Du Verständnis dafür hast, daß die, die Du liebst, keine Zeit für Dich haben.
Wenn Du darüber hinweg sehen kannst, daß Dinge auf deinem Rücken ausgetragen werden, für die Du nichts kannst.
Wenn Du Kritik und Schuldzuweisung hinnehmen kannst, ohne sauer zu werden.
Wenn Du dieser Welt ohne Lüge und Betrug begegnest.
Wenn Du Spannungen ohne medizinische Hilfe abbauen kannst.
Wenn Du Dich ohne Alkohol entspannen kannst.
Wenn Du ohne Hilfe von Medikamenten einschlafen kannst.
Wenn Du wirklich von Dir sagen kannst, daß Du jeden Morgen aufwachst,
mit nicht enden wollender Loyalität, gegenüber jedem den Du kennst.
Wenn Du die größte Freude in den einfachsten Dingen des Lebens finden kannst.
Wenn Du jede Tat im Moment eines Augenzwinkerns vergeben kannst.

 


DANN BIST DU FAST SO GUT, WIE DEIN HUND!!

 


  


Das Hundewörterbuch

Leine:
 

Ein Riemen, der an dein Halsband gebunden wird und dir ermöglicht, dein Herrchen/Frauchen überall dorthin zu führen, wo du es willst!


Anstupsen:
 

Der beste Weg die Aufmerksamkeit deiner Menschen zu erregen, wenn sie gerade eine Tasse Kaffee oder Tee trinken.


Anspringen:
 

Die Antwort eines jeden guterzogenen Hundes auf den Befehl "Sitz!". Besonders lohnend, wenn dein Mensch "ausgehfertig" gekleidet ist.

Unglaublich eindrucksvoll vor Veranstaltungen in Abendkleidung.


Baden:
 

Dies ist ein Prozess, bei dem die Menschen den Boden, sich selber und die Wände durchnässen. Du kannst ihnen dabei helfen, wenn du dich häufig kräftig schüttelst.


Donner:
 

Dies ist ein Signal dafür, dass die Welt untergeht. Menschen verhalten sich bewundernswert ruhig während eines Gewittersturms, so dass es nötig ist, sie vor der Gefahr zu warnen durch unkontrolliertes Trampeln, Schnaufen, wildes Augenrollen, und ihnen "auf den Fersen bleiben".


Fahrräder: 
 


Zweirädrige Trainingsmaschinen, erfunden für Hunde, um ihr Körpergewicht zu kontrollieren.

Um maximalen Trainingserfolg zu erzielen, musst du dich hinter einem Busch verstecken und hervorschnellen, laut bellen und einige Meter neben dem Rad herrennen. Der Fahrer wird dann seitwärts schlingern und ins Gebüsch fallen, während du stolz davon weiterziehst.


Hundebett:
 

Jede weiche, saubere Oberfläche, wie z.B. die weiße Tagesdecke im Gästezimmer oder das neu aufgepolsterte Sofa im Wohnzimmer!


Liebe:
 

Ein Gefühl intensiver Zuneigung, freizügig verteilt und ohne Einschränkung. Der beste Weg deine Liebe zu zeigen, ist mit dem Schwanz zu wedeln. Wenn du Glück hast, wird dein Mensch dich lieben.


Mülleimer: ---------------
 

Eine Tonne, die deine Nachbarn einmal in der Woche rausstellen, um deinen Scharfsinn zu prüfen. Du musst dich auf deine Hinterpfoten stellen und versuchen, den Deckel mit der Nase zu öffnen. Wenn du es richtig machst, wirst du belohnt mit Margarinepapier zum zerreißen, Rinderknochen zum Fressen und schimmeligen Brotkrusten!


Papierkorb:
 

Dies ist ein Hundespielzeug, gefüllt mit Papier, Briefumschlägen und altem Bonbonpapier. Wenn dir langweilig ist, schmeiß den Papierkorb um und verstreu das Papier im ganzen Haus bis deine "Leute" nach Hause kommen.


Rempeln:
 

Die letzte Möglichkeit, wenn das normale Anstupsen nicht den gewünschten Erfolg bringt - besonders wirkungsvoll in Kombination mit Schnüffeln (siehe unten).


Sabbern: 
 

Ist das, was du tun musst, wenn deine Menschen etwas zu essen haben und du nicht. Um es richtig zu machen, musst du so nah wie möglich bei ihnen sitzen und traurig gucken, und den "Sabber" auf den Boden tropfen lassen, oder noch besser auf ihrem Schoß!


Schnüffeln: ------------------
 

Eine soziale Geste, wenn du andere Hunde begrüßt


Sofas:
 

Sind für Hunde das gleiche wie Servietten für Menschen. Nach dem Essen ist es nett, vor dem Sofa auf und ab zu rennen und die Barthaare daran zu reinigen.


Taubheit: 
 

Dies ist eine Krankheit, die Hunde befällt, wenn ihre Herrchen/Frauchen möchten, dass sie drinnen bleiben, während sie draußen bleiben möchten. Symptome sind unter anderem ausdrucksloses Anstarren der Person, ferner Wegrennen in die entgegengesetzte Richtung oder Hinlegen



 

Plädoyer    

Der beste Freund, den ein Mensch auf der Welt hat, kann sich eines Tages gegen ihn wenden und sein Feind werden. 

Sein Sohn oder seine Tochter, die er mit liebender Fürsorge aufgezogen hat, können ihn undankbar verlassen. 


Menschen, die uns am nächsten stehen, denen wir unser Glück und unseren guten Namen in die Hände legen, können zu Verrätern werden. 

Das Geld, daß ein Mensch erworben hat, kann ihm genommen werden, wenn er es am nötigsten braucht.

Der Ruf eines Mannes kann durch eine einzige unbedachte Handlung für immer verloren sein. 


Die Menschen, die uns bewundernd umschwärmen, wenn wir erfolgreich sind, können die ersten sein, die Steine werfen, wenn der Schatten des Unglücks unser Leben verdunkelt. 

Der einzige gänzlich selbstlose Freund den ein Mensch in dieser selbstsüchtigen Welt finden kann

der einzige, der ihn nie verlassen , der einzige der nie undankbar, nie falsch und verräterisch sein wird, ist sein Hund.


Eines Menschen Hund bleibt bei ihm in Reichtum und Armut, in Gesundheit und Krankheit. 

Er schläft auf dem kalten Boden, wenn die eisigen Winterwinde blasen und den Schnee 
vor sich herumtreiben, wenn er nur nicht von der Seite seines Meisters weichen muß. 


Er küsst auch die Hand die ihm kein Futter mehr reichen kann, er leckt die Wunden und Beulen die eine rauhe Welt uns zugefügt hat. 

Er bewacht den Schlaf eines Ausgeflippten als wäre ein Prinz. 


Wenn uns auch alle unsere menschlichen Freunde verlassen, der Hund bleibt da! 

Wenn unser Wohlstand zerfällt unser guter Ruf dahingeht, bleibt er unverändert in seiner Liebe wie die Sonne die täglich neu ihren Bogen am Himmel beschreibt.


Wenn es das Unglück will, daß der Meister zum Ausgestoßenen wird, ohne Freund und ohne Heim, 
verlangt der treue Hund kein weiteres Vorrecht als ihn begleiten zu dürfen,um ihn vor Gefahren zu beschützen und gegen seine Feinde zu kämpfen.


Kommt einmal die letzte Stunde heran, wo der Tod den Meister in Gewahrsam nimmt und sein Körper in die kalte Erde vergraben wird, dann wird man den edlen Hund beim Grabhügel finden. 

Auch wenn alle anderen Freunde ohne aufzumerken daran vorbeigehen, der Hund wird dort bleiben, 

seine Kopf zwischen die Pfoten gelegt, seine Augen traurig doch offen in Wachsamkeit verlässlich und treu auch im Tode.

 




Mein Hund


Ich bat um Stärke, um ihn perfekt zu erziehen.
 

Ich wurde aber schwach und verwöhnte ihn mit Häppchen.


Ich wollte einen Hund der gehorcht, so das ich stolz sein könnte.
 

Ich bekam einen widerspenstigen, der mich demütigte.


Ich wollte Gehorsam, um überlegen zu sein.
 

Es wurde ein Clown, der mich zum Lachen brachte.


Ich hoffte auf einen Begleiter gegen meine Einsamkeit.
 

Ich bekam den besten Freund, der mir das Gefühl der Liebe gab.


Ich bekam nichts was ich wollte, aber alles was ich brauchte!

 

 


Die Schöpfungsgeschichte der Welt 

 
aus der Sicht des Hundes


Am ersten Tag erschuf Gott den Hund.

Am zweiten Tag erschuf er den Menschen, 
damit der sich um den Hund kümmert.

Am dritten Tag erschuf Gott alle Tiere dieser Erde, damit der Hund genügend zu fressen hat.

Am vierten Tag erschuf Gott die Arbeit, 
damit die Menschen für den Hund sorgen können.

Am fünften Tag erschuf Gott den Tennisball, 
damit ihn der Hund holen kann - oder auch nicht.

Am sechsten Tag erschuf Gott die Tiermedizin, 
damit der Hund gesund bleibt und die Menschen arm werden.

Am siebten Tag versuchte Gott sich auszuruhen, 
aber er musste mit dem Hund "Gassi gehen".

 

 



Hundebriefe an Gott
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Lieber Gott,
wie kommt's, das Leute an Blumen riechen, aber nie sich gegenseitig beschnüffeln?

Wo sind denn ihre Prioritäten?

 

Lieber Gott,
wenn wir in den Himmel kommen, können wir auf Deinem Sofa sitzen?

Oder ist's die selbe alte Leier?

 

Lieber Gott,
entschuldige bitte, aber warum werden Autos nach dem Jaguar, dem Puma,

dem Mustang, dem Colt, dem Manta und dem Rabbit (Golf in USA) benannt und nicht nach einem Hund?

Wie oft siehst du denn einen Puma im Auto spazieren fahren?

Wir Hunde lieben es, spazieren zu fahren! Ich seh 's ja ein, das nicht jeder Hund seine eigene Automarke haben kann, aber es wäre doch bestimmt ganz einfach den Chrysler Eagle in Chrysler Beagle umzutaufen!

 

Lieber Gott,
wenn ein Hund sich im Wald die Kehle aus dem Hals bellt und kein Mensch hört ihn, ist er dann noch immer ein schlimmer Hund?

 

Lieber Gott, 
wenn der Freund meines (Pflege) Frauchen's auf Besuch kommt riecht er immer nach Moschus!

Worin hat der sich denn gewälzt?

 

Lieber Gott,
stimmt es, das im Himmel die Esstische mit Lauframpen gemacht sind?

 

Lieber Gott,
wie viele Kilometer Radwege gibt es?

Und wie viele Kilometer Hundewege gibt es?

 

Lieber Gott,
warum füttern Menschen das Wild und erschießen es nachher?

 

Lieber Gott,
warum dürfen Menschen jagen und wir Hunde nicht?

 

Lieber Gott,
ist es gut oder schlecht, wenn wir als Menschen wiedergeboren werden?

 

Lieber Gott,
mehr Fleischklöße und weniger Spaghetti, bitteschön.

 

Lieber Gott,
wenn wir am Himmelstor angelangt sind, müssen wir dann Pfote geben, um reinzukommen?

 

Lieber Gott,
wir Hunde verstehen Wortkommandos, Handsignale, Pfeifen, Tuten, Klickers, Quietscher, Duftnoten, elektromagnetische Energie und Frisbee- Flugrichtungen.

Was verstehen denn die Menschen?

 

Lieber Gott,
gibt es Hundeleben auf anderen Planeten, oder sind wir allein?

Ich habe den Mond und die Sterne nun schon lange Zeit angeheult, aber die einzige Antwort, die ich je bekommen habe, war der Beagle von gegenüber.

 

Lieber Gott,
gibt's im Himmel Postboten? Wenn ja, muss ich mich dann entschuldigen?

 

Lieber Gott,
ich habe schon immer im Tierheim gewohnt und habe eigentlich alles, was ich brauche.

Aber viele Katzen hier haben Namen und ich habe keinen. Könntest du mir bitte einen geben?

Es würde meiner Selbstachtung wirklich gut tun.

Lieber Gott,
ist es wahr, das wir nicht in Restaurants dürfen, weil wir uns nicht entscheiden können, was wir NICHT bestellen wollen?

Oder ist es wegen der Teppiche?

 

Lieber Gott,
wenn meine Familie zu Abend isst, sprechen sie immer ein Tischgebet. Sie tun das aber nie für mein Futter.

Ich habe daher immer stark mit meiner Rute gewedelt, wenn sie meine Schüssel füllen.

Hast Du es bemerkt?

 

Lieber Gott,
der neue Akita, der bei uns eingezogen ist, hat gerade auf den Perserteppich gepinkelt und ich habe das Gefühl, das ich für schuldig befunden werde, weil sie sicher denken, das ich auf diesen blöden Hund eifersüchtig bin. Wie soll ich sie denn von meiner Unschuld überzeugen, nachdem sie doch keinen Geruchssinn haben?

Verkauft die Tierhandlung Lügendetektoren?

 

 

 


 

Hunde - A B C

Leider werden wir Vierbeiner oft mißverstanden, weil wir halt kein "menschisch" können.

Aber reden können wir trotzdem. Wir sprechen mit dem Körper.

Jede Bewegung und Haltung hat eine andere Bedeutung.

Deshalb möchte ich Euch ein bißchen was davon übersetzen.

Wenn ich knurre, ist das eine Warnung. ""Bleibe mir vom Pelz!" soll das bedeuten.

Häufig wird das auch noch durch das Anlegen der Ohren unterstützt.

Dann ist höchste Aufmerksamkeit geboten.

Das bedeutet nämlich "Keinen Schritt weiter, sonst greife ich an."

Wenn wir bellen, dann bedeutet das nicht immer, daß wir jemanden erschrecken wollen.

Ganz im Gegenteil. Bei uns heißt das in der Familie: "Hallo, schön daß Du wieder da bist!".
 

Nur wenn Fremde kommen, dann bedeutet es: "Hey Du, das ist unser Revier, und ich passe darauf auf, KLAR?"

Am meisten missverstanden wird, wenn wir unsere Herrchen am Hals und im Gesicht lecken.

Das ist doch eine instinktive Geste, mit der wir Herrchen nur zeigen wollen: "Du bist mein Chef und sorgst für meine Nahrung."

Denn unter Wölfen lecken die Jungen bei den Erwachsenen Tieren die Schnauze, damit diese das mitgebrachte Fleisch hochwürgen.

Die meisten Herrchen möchten das aber wohl nicht.

Manchmal legen wir den Kopf schief.

Dann haben wir etwas noch nicht so ganz verstanden, oder etwas hat uns neugierig gemacht.

Wenn wir aufmerksam sind, beobachten wir Euch ganz genau und die Ohren  sind aufgerichtet. Meistens wedeln wir dabei auch noch mit der Rute.

Das ist ein Ausdruck von Freude.

Wenn Ihr uns nämlich etwas beibringen wollt, dann ist das für uns auch ein Spiel.

Ihr beschäftigt Euch mit uns, und darüber freuen wir uns.

Wenn Ihr lernen wollt, wie wir Hunde uns unterhalten, dann beobachtet uns doch einfach einmal, wenn wir miteinander spielen.

Ihr werdet feststellen, so schwer ist das nicht.

euer Wuffi

 

 


 

Meine Matschemaus



Das dreckigste Tier auf Erden


sollte einst das Wildschwein werden.


Doch ups, das ging daneben,


denn Aimi begann zu leben.

 


Schlammige Pfoten, schmutziges Fell,


die Fliesen sind dunkel - sie waren mal hell.


Die Kleidung stets ganz originell, beklebt mit Aimi's Winterfell.


Das Sofa hübsch mit Haar gemustert,


war es doch einst uni und duster.
 

 

Nach dem Spaziergang - ei der Daus,

 
sieht sie wie ein Ferkel aus.

 
Und aus dem Fell des Matsches Rest


klebt nun auf dem Teppich fest.
 

Der Dreck bestimmt mein ganzes Leben - was würd' ich für ein bisschen Sauberkeit geben !

Doch wenn sie dann zum Schmusen kommt, trotz Dreck und Staub im Haus

mag ich meine süsse Matschemaus !

 

 

Die guten Vorsätze eines Hundes zu Neujahr


Ich werde nicht mehr aus dem offenen Autofenster springen, um in das nächste Restaurant zu laufen - egal wie gut es riecht.

Die Computermouse ist für den Computer - ich werde nicht mehr damit spielen.

Ich verspreche, mit der Teppichboden-Zerstückelung aufzuhören, wenn ich kurz vor dem Erbrechen bin.

Ich werde mich nicht mehr in toten Kadavern wälzen.

Ich werde den Kot anderer Tiere nicht mehr fressen.

Ich werde nicht mehr versuchen, meinen Menschen zu küssen, wenn ich vorher Kot anderer Tiere gefressen habe.

Ich werde mein Erbrochenes nicht mehr fressen.

Katzenstreu sind keine Leckerlis!

Ich werde keine Socken mehr fressen - falls doch, lege ich sie wieder zurück.

Ich werde die Zahnbürste meines Menschen nicht mehr fressen.

Wenn ich im Auto bin, werde ich bei Regen nicht mehr auf mein offenes Fenster bestehen.

Wir haben keine Klingel. Ich werde also nicht mehr bellen, wenn ich eine im Fernsehen höre.

Ich werde nicht mehr vollgesabberten Tennisbälle in den Unterhosen derer, die auf der Toilette sitzen, deponieren.

Ich werde meinen Kopf nicht mehr unter den größeren Hunden verstecken, wenn dieser gerade pinkelt.

Ich werde keine Unterwäsche mehr von meinem Frauchen stehlen, um damit im Garten zu spielen.

Das Sofa ist keine Serviette, auch der Schoß meines Menschen ist keine Serviette.

Mein Kopf gehört nicht in den Kühlschrank.

Ich werde keinem Polizisten mehr in die Hand beißen, wenn er seine Hand durch das Autofenster steckt, um die Fahrzeugpapiere meines Menschen zu kontrollieren.

Ich brauche nicht plötzlich aufzustehen, wenn ich unter einem Tisch liege.

Ich werde meine Spielsachen nicht mehr mit Absicht hinter den Kühlschrank rollen.

Die Müllabfuhr darf die Tonnen mitnehmen, um sie zu entleeren - sie stehlen sie nicht.

Nach dem Spaziergang im Regen werde ich nicht mehr warten bis ich in der Wohnung bin, um mich zu schütteln.

 

 


Ein selbstloser Freund

 

Der einzige selbstlose Freund, den der Mensch in dieser selbstsüchtigen Welt haben kann, der einige Freund, der ihn nie verlässt und sich ihm gegenüber nie undankbar oder treulos erweist, ist sein Hund.

Eines Menschen Hund steht in Wohlstand und Armut an seiner Seite, in gesunden und in kranken Tagen.

Er wird auf kalter Erde schlafen, im eisigen Wind und Schnee des Winters, nur um an der Seite seines Herrn und Meisters zu sein.

Er wird die Hand küssen, die ihm Nahrung anbieten kann; er wird die Wunden und Schrammen lecken, die die raue Welt schlägt.

Er behütet den Schlaf seines armen Herrn, als wäre dieser ein Fürst.

Und wenn alle Freunde ihn verlassen: Er bleibt zurück.

Und wenn der Reichtum vergeht, der Ruf zuschanden wird, seine Liebe bleibt beständig, wie die Sonne auf ihrer Reise über das Himmelszelt.

 


 

Gedanken eines Kampfhundes

 

An euch Menschen: 


Ich kann leider nichts sagen,bin nur ein Hund 
 

und werd geprügelt seit Tagen.

 

Wenn ich nur schreiben könnte, 
 

schrieb ich euch ein Gedicht 
 

und hätte Tränen im Gesicht.

 

Man sagt, ich wäre ein Kampfhund, 
 

und dass ich gefährlich bin. 
 

Öffnet Eure Augen, 
 

und schaut genauer hin!

 

Bin ich nicht nur ein Werkzeug, 
 

von Menschen scharf gemacht, 
 

von diesen skrupellosen, 
 

die nicht nachgedacht?

 

Jetzt bin ich scharf und beiße auch, 
 

doch so einen Hund wohl keiner braucht. 
 

Man sagt, dass ich jetzt sterben muss, 
 

mit dem Wahnsinn sei jetzt Schluss.

 

Doch wenn ich jetzt auch sterben muss, 
 

 

durch Todesspritze oder Schuss, 
 

 

geb ich euch Menschen einen Rat, 
 

ich bin ein Hund, ein Kamerad.

 

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein. 
 

Und lasst die Hunde Hunde sein. 
 

Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist, 
 

der weiss, dass manch ein Mensch nicht besser ist.

 

 

 

Es gibt Tage....


Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund, 
 

Ich läg' faul auf meinem Kissen und säh' mir mitleidig zu, 
 

Wie mich wilde Hektik packt zur Morgenstund', 
 

Und verdrossen von dem Schauspiel, legt' ich mich zurück zur Ruh'. 
 

Denn ich hätte zwei Interessen: 
 

Erstens Schlafen, zweitens Fressen. 
 

Und was sonst schöngeistige Dinge angeht, 
 

Wäre ausschließlich Verdauung 
 

Der Kern meiner Weltanschauung, 
 

Und der Knochen um den diese Welt sich dreht, 
 

Wär' allein meiner Meditationen Grund: 
 

Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund.

 

Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund, 
 

 

Und ich hätte seine keilförmige Nase, 
 

dann erschien' Mir die Umwelt vor ganz neuem Hintergrund, 
 

Und ich ordnete sie ein in ganz and're Kategorien: 
 

Die, die aufrecht geh'n, die kriechen, 
 

Die, die wohl, die übel riechen, 
 

Und den Typen, die mir stinken, könnt' ich dann Hose oder Rock zerreißen 
 

Und sie in den Hintern beißen, 
 

Was ich heut' nur in extremen Fällen kann, 
 

Denn ich kenn' meinen zahnärztlichen Befund: 
 

Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund.

 

Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund, 
 

Und dann kümmerte mich kein Besuch, kein Klatsch, keine Äffär'n, 
 

Redete mir nicht mehr Fusseln an den Mund, 
 

Um irgendwelchen Strohköpfen irgendetwas zu erklär'n; 
 

Denn anstatt zu diskutieren, 
 

Legte ich mich stumm auf ihren Schoß, 
 

Und sie kraulten mir zwangsläufig den Bauch. 
 

Und sollt's an der Haustür schellen, 
 

Würd' ich hingeh'n, würde bellen, 
 

Froh', daß ich niemanden reinzulassen brauch', 
 

Und ich sagte: "Tut mir leid, aber zur Stund' 
 

Ist der Boß nicht da, und ich bin nur der Hund."

 

Es gibt Tage, da wünscht' ich, ich wär' mein Hund, 
 

Denn mir scheint, dass ich als er beträchtliche Vorteile hätt', 
 

Denn ich lebte, wie ich leb', weiter im Grund, 
 

Äße zwar unter dem Tisch, doch schlief' ich noch in meinem Bett, 
 

Sparte aber ungeheuer, 
 

Zahlte nur noch Hundsteuer, 
 

Nur in einem bin ich als Mensch besser dran, 
 

Darum mag er mich beneiden, 
Denn ich bin der von uns beiden, 
 

Der die Kühlschranktür allein aufmachen kann. 
 

Und das sind Momente, die genieße ich, 
 

Denn ich weiß, dann wünscht' mein Hund , er wäre ich.


von Reinhard Mey

Herz gesucht

Herz gesucht, auch leicht getragen,
 

und nicht kreislaufstörungsfrei,
 

aber fähig gut zu schlagen
 

und vor allem herzlich treu.

 

Das im Dünnen wie im Dicken,
 

stets Gefährte bleibt und Freund
 

und aus völlig freien Stücken
 

ehrlich ist - und nicht nur scheint!

 

Das nicht lügt und nicht gemein ist
 

und nie ander´n sich verschreibt,
 

das, wenn man in Not allein ist,
 

trotzdem da ist - und auch bleibt.

 

Herz gesucht! - und schon gefunden,
 

klug, bescheiden und gesund,
 

treu sogar mit Überstunden:
 

DENN ICH HABE EINEN HUND!

 

Danke, kleiner Hund!

 

Du liegst und schläfst.
 

Sonnenstrahlen auf deinem Fell.
 

Wohlig reckst und streckst du dich.
 

Wovon träumst du, kleiner Hund?
 

Von dem, was war?
 

Von dem, was sein wird?
 

Hast noch nicht viel Gutes erlebt in deinem kurzen Leben.
 

Und doch vertraust du mir?
 

Weißt, dass Menschenhände schlagen können und leckst mir doch die Hand?
 

Weißt, dass Menschenbeine treten können und schläfst doch zu meinen Füßen?
 

Weißt, wie Menschen schreien können und wartest doch auf ein Wort von mir?
 

Weißt, wohin dich Menschen brachten und folgst mir doch auf Schritt und Tritt?

 

 

 

 

Mein Hund

 

Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt,


mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht.
 

Er ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt.
 

 

 

Wie er sich an meine Beine lehnt,
 

beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,
 

seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe,
 

all das sagt mir tausendmal,
 

daß ich der einzige Grund seines Daseins bin.

 

Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne.
 

Bin ich wütend, bringt er mich zu lachen.
 

Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt.
 

Mache ich mich zu Narren, sieht er darüber hinweg.
 

Gelingt mir etwas, lobt er mich.

 

Ohne ihn bin ich ein Mensch unter vielen.
 

Mit ihm bin ich stark.
 

Er ist die Treue selbst.
 

Er lehrt mich die Bedeutung der Hingabe.
 

Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.

Er lehrt mich verstehen, wo vorher meine Ignoranz war.
 

Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
 

Seine Gegenwart schützt mich
 

vor Dunkelheit und Unbekanntem.
 

Er versprach auf mich zu warten, wann und wo auch immer,
 

denn ich könnte ihn ja brauchen.
 

Und ich brauche ihn - wie schon immer.

Er ist eben mein ARI.

Der letzte Gang

Bin ich dereinst gebrechlich und schwach
 

Und quälende Pein hält mich wach -
 

Was Du dann tun mußt - tu es allein.
 

Die letzte Schlacht wird verloren sein.

Daß Du sehr traurig, verstehe ich wohl.
 

Deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.
 

An diesem Tag - mehr als jemals geschehen -
 

muß Deine Freundschaft das Schwerste bestehen.

 

Wir lebten in Jahren voll Glück.
 

Furcht vor dem Muß? Es gibt kein Zurück.
 

Du möchtest doch nicht, daß ich leide dabei.
 

Drum gib, wenn die Zeit kommt, bitte mich frei!

 

Begleite mich dahin, wohin ich gehen muß.
 

Nur - bitte bleibe bei mir bis zum Schluß.
 

Und halte mich fest und red mir gut zu,
 

bis meine Augen kommen zur Ruh.

Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst Du es wissen,
 

es war Deine Liebe, die Du mir erwiesen.
 

Vertrauendes Wedeln ein letztes Mal -
 

Du hast mich befreit von Schmerzen und Qual.

Und gräme Dich nicht, wenn Du es einst bist -
 

Der Herr dieser schweren Entscheidung ist.
 

Wir waren beide so innig vereint.
 

Es soll nicht sein, daß Dein Herz um mich weint.

Du legst deinen Kopf auf meinen Schoss.
 

Deine Augen schauen mich an ganz groß,
 

die sagen mir ,Weine nicht, ich bin da
 

wirfst einen Blick mir zu,
 

voller Verständnis und geduld...
 

keiner mir was tut,
 

meine Seele leg ich dir an Herz,
 

und empfinde bei dir keinen Schmerz,

Ich weiß noch genau die Stunde, als du kamst in unsere Runde.
 

Schautest alle einzeln an. "Diesen nehm' ich", sagtest du dann
 

Hochgenommen auf den Arm, ach, bei dir war's so schön warm.
 

Der Geruch, der war mir neu und ich dachte voller Scheu:
 

"Was kommt jetzt wohl auf dich zu?"
 

die Frage ließ mir keine Ruh.
 

Ab ins Auto, schon ging's los, wohin komme ich denn nun bloß?
 

Hoffentlich war diese Fahrt schnell vorbei, mir war so schlecht und alles einerlei
 

Denn vor Angst konnt' ich nur beben, später auf den Teppich ging der Segen.
 

Ins Körbchen setztest du mich nun, sollte mich dort richtig ausruhn
 

Neugierig sah ich mich um, ach es war doch auch zu dumm.
 

Keiner war zum Spielen da, und nun wurde es mir klar:
 

jetzt bist du doch ganz alleine hört denn keiner, dass ich weine?
 

Dann kamst du ins Zimmer rein, sprachst ganz ruhig auf mich ein.
 

Mein ganzer Kummer war schnell verflogen, sie waren weg nun, meine Sorgen.
 

Es war als hätte ich geträumt, nun hatte ich einen großen Freund.
 

Viele Jahre sind wir nun zusammen, gemeinsam durch Dick und Dünn gegangen.
 

Meine Beine wollen heut oft nicht mehr, das Laufen fällt mir gar oft schwer.
 

 

Ich will es nun doch einmal wagen und es dir hier ganz offen sagen:
 

Wenn mein Herz mal nicht mehr schlägt, großer Kummer dich bewegt.
 

Einen Trost in deinem Leid: sie war schön mit dir, die Zeit!
 

Denke dann in stillen Stunden, wieviel Liebe uns verbunden.
 

Einer war für den andern da und zudem war es immer klar:
 

Eine Liebe, rein wie das Licht,
 

Mein Herz, das schlug doch nur für Dich.

Die Regenbogenbrücke


Eine Brücke verbindet den Himmel und die Erde.
Wegen der vielen Farben nennt man sie die Brücke des Regenbogens.
Auf dieser Seite liegt ein Land
mit Wiesen, Hügeln und saftigem Gras.

Wenn ein geliebtes Tier auf der Erde für immer eingeschlafen ist,
geht es zu diesem wunderschönen Ort.
Dort gibt es immer zu fressen und zu trinken
und es ist warmes, schönes Frühlingswetter.

Die alten und kranken Tiere sind wieder jung und gesund.
Sie spielen den ganzen Tag zusammen.
Es gibt nur eine Sache, die sie vermissen.
Sie sind nicht mit ihren Menschen zusammen,
die sie auf der Erde so geliebt haben.

So rennen und spielen sie jeden Tag zusammen,
bis eines Tages plötzlich eines von ihnen innehält und aufsieht.
Die Nase bebt, die Ohren stellen sich auf und die Augen werden ganz groß!
Plötzlich rennt es aus der Gruppe heraus und fliegt über das grüne Gras.
Die Füße tragen es schneller und schneller.
Es hat dich gesehen!

Und wenn du und dein besonderer Freund sich treffen,
nimmst du ihn in deine Arme und hältst ihn fest.
Dein Gesicht wird geküsst, wieder und wieder,
und du schaust endlich wieder in die Augen deines geliebten Tieres,
das so lange aus deinem Leben verschwunden war,
aber nie aus deinem Herzen.

Dann überschreitet ihr gemeinsam die Brücke des Regenbogens,
und ihr werdet nie wieder getrennt sein ...

 

Mein lieber Hund

Ich möcht' einmal danken, dass ich dich hab


und dass dir der Schöpfer soviel Treue mitgab,


soviel Liebe ins Herz und in die Augen gelegt,


das hat mich an dir schon immer bewegt.


Drum sag ich dir heute: Auch in der Not


Teil' ich mit dir mein letztes Stück Brot,


und anstelle der Menschen Hader und Zank


ist mir gewiss dein ewiger Dank!


Geleit' ich dich einmal zur ewigen Ruh',


und drück deine treuen Augen dir zu, 

dann halt ich still inne und schäme mich nicht,


wenn Tränen mir rinnen übers Gesicht...


Und manchmal, da schau ich zum Himmel empor,


glaub', dich bellen zu hören, und stelle mir vor:


so, wie ich an ihn - denkt auch er immerdar

 
an seine Familie auf Erden, wo so glücklich er war.


Du lebst in mir fort - bis die Spuren verweh'n,

 
Und jemand dereinst an meinem Grabe wird steh'n

 

 

 

Kaufe einen Hund

Wenn Du jemanden willst, der Dir die Zeitung bringt, ohne vorher den Sportteil zu klauen...
Kaufe einen Hund !

Wenn Du jemanden willst, der sich zum Idioten macht, aus reiner Freude,
Dich zu sehen ...
Kaufe einen Hund !!!


Wenn Du jemanden willst, der alles ißt, was Du ihm vorsetzt und nicht meckert, das schmecke ja nicht wie bei Muttern ...
Kaufe einen Hund !!!


Wenn Du jemanden willst, der immer gewillt ist, mit Dir auszugehen, egal zu welcher Stunde, egal wie lange und wo immer Du hinwillst …
Wenn Du jemanden willst, der niemals die Fernbedienung in Beschlag nimmt, niemals Fußball schauen will und still neben Dir sitzt während eines 3stündigen Liebesfilmes
Kaufe einen Hund !!!


Wenn Du jemanden willst, der nur zu Dir ins Bett kommt, um Dir die Füße zu wärmen und den Du ‘rausschmeißen kannst, sollte er anfangen zu schnarchen …
Kaufe einen Hund !!!


Wenn Du jemanden willst, der Dich nie kritisiert, der Dich immer wunderschön findet, niemals häßlich ……
Kaufe einen Hund !!!


Wenn Du jemanden willst, den es nie interessiert, ob Du dick, dünn, jung oder alt bist...
Wenn Du jemanden willst, der jedes Wort liebt, das Du ihm schenkst ...
Kaufe einen Hund !!!


Aber andererseits, wenn Du jemanden willst, der nie kommt, wenn Du rufst, der Dich ignoriert, wenn Du nach Hause kommst, Dir ständig im Wege steht, die ganze Nacht herumstreunt und nur zum Essen & Schlafen nach Hause kommt und so tut, als sei Deine Daseinsberechtigung nur darin begründet, ihn zu unterhalten...
dann entscheide Dich zwischen ...
einem Kater und einem Mann...!


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Vielleicht haben wir noch viel Zeit,
Ich liebe Dich bis in alle Ewigkeit !!!!!!

 

 

 

Wie erziehe ich meinen Menschen?


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Sorge dafür, daß Du am Tag genug Schlaf bekommst, damit Du zwischen 2.00 Uhr und 4.00 Uhr

morgens frisch und ausgeruht spielen kannst.

Niemals - unter welchen Umständen auch immer, gebe nach und schlafe in Deinem eigenen Bett!

Auf dem Schoß ist der beste Platz für ein Nickerchen. Die meisten Hundebesitzer - wenn sie

richtig abgerichtet sind - werden es nicht wagen aufzustehen oder Dich in irgendeiner anderen

Art und Weise zu stören.

Merke: Wenn ihr zu groß seid, um auf dem Schoß zu schlafen, gewöhnt Euch an, Herrchens oder

Frauchens Füße als Kopfkissen zu benutzen.


Essen

Friss niemals das Futter aus Deinem Napf, wenn Du auch etwas vom Tisch bekommen kannst

(entweder durch Betteln oder einfache Selbstbedienung) .

Gib Dich niemals mit einem; hervorragendem, ausgewogenem Premiumfutter zufrieden. Wende Dich

langsam angewidert von Deinem Napf ab und gehe unzufrieden weg. Wenn Du das 2 bis 3 Tage

durchhalten kannst, werden sie Dich mit Leckereien wie Gehacktem, Würstchen usw. überhäufen.


Erbrechen

Erbrechen ist eine Deiner wertvollsten und effektivsten Fähigkeiten, die Du einsetzen kannst,

um Deinen Leuten ein wenig Disziplin beizubringen.

Wenn Du merkst, daß es hochkommt, springe schnell aufs Bett, die Couch oder einen guten Stuhl.

Falls Du das zeitlich nicht mehr schaffst, tut es zur Not auch ein Kleidungsstück.


Türen aufmachen

Erlaube grundsätzlich keine geschlossenen Türen!


Um eine Tür aufzukriegen, stelle Dich auf Deine Hinterbeine und fange zu jaulen an, während Du

mit den Vorderbeinen kräftig an der Tür kratzt.

Wenn die Tür dann offen ist, musst Du nicht unbedingt durchgehen. Du kannst doch Deine Meinung

ändern...auch mehrere Male hintereinander.


Gäste

Finde schnell heraus, welche Gäste absolut keine Hunde mögen, und laufe sofort zu ihnen. Bei

der erstbesten Gelegenheit springst Du ihnen auf den Schoß und heißt sie herzlich in Deinem

Zuhause willkommen.

Es kann auch nicht schaden, wenn Du dabei noch ein wenig Futter am Maul (oder an den Ohren)

hast. Wenn Du es dir dann auf dem Schoß bequem machst, achte auf die Farbe der Kleidung. Suche

immer eine aus, die Deine eigenen Farben betont. So paßt z.B. weißes Fell ganz hervorragend zu

einer schwarzen Hose.

Begleite Deine Gäste stets zur Toilette. Das erfordert die Höflichkeit und Du mußt nicht einmal

etwas tun. Setze Dich einfach hin und sieh zu!

Falls ein Gast so was sagt wie: "Ach, ist der aber süß!" zeige Langeweile oder Verachtung.


Wenn Du rechtzeitig anfängst, Deine Familie zu erziehen, wird es nicht lange dauern, bis Du

einen gemütlichen, gut funktionierenden Haushalt hast.

 

 

Einer bleibt selten allein..........

 

 

Du willst einen Akita, das ist aber gefährlich, es bleibt nicht bei dem einen, sei doch mal ehrlich!


Einer ist garnicht`s , ein zweiter muß her.Ein Dritter ist einfach, ein Vierter nicht schwer.


Ein Fünfter erfreut Dich,mit dem Sechsten wird´s gehn. Ein Haus voller Akitas macht`s Leben erst schön.

Warum nicht noch einen,Du traust dich, nicht wahr?


Sie sind wirklich ganz einfach, aber mein Gott, das Haar! Ein Hund auf dem Sofa,ein anderer im Bett!

Hungerige Mäuler in der Küche, das findest Du nett?

Es leidet der Haushalt, man nimmt`s kaum noch wahr, die Nasen, Abdrücke und überall Haar.

Es gibt kaum ein Limit, dem Himmel sei Dank! Ihre Zahl zu verringern, der Gedanke macht krank.

Jeder ist anders, Du weißt wer da bellt.

Das Futter ist teuer, der Tierarzt kriegt Geld.

Die Familie ´bleibt weg, Freunde lassen Dich in Ruh, siehst nur noch Hundeleute, die genauso leben wie Du.

Die Blumen sind tot,der Rasen ist hin, doch Du hast nicht´s anderes im Sinn.

Ist es das Wert, was machst Du da bloß?

Doch dann kommt ein Liebling und springt auf Deinen Schoß.

Sein Blick erwärmt dein Herz, und um nichts in der Welt gäbst Du auch einen nur her, was bedeutet schon Geld?

Es muß Dir was Wert sein , es muß Dir was geben, denn sie Lieben Dich alle, deine Akitas in deinem Leben.

Alles hat sich verändert, nichts ist mehr gleich! Du liebst Deine Akita´s, und Deine Seele ist reich.

 


 

Treue

Dass mir mein Hund das Liebste sei,


sagts du oh Mensch sei Sünde.


Der Hund war mir im Sturme treu, 


der Mensch nichtmal im Winde.

 

 

 

Der alte Kettenhund

 

Ich bin allein; es ist schon Nacht


und stille wird's im Haus.


Dort ist ein Feuer angefacht,


dort ruht mein Herr sich aus.


Er liegt im warmen Federbett,


deckt bis ans Ohr sich zu,


und ich auf meinem harten Brett


bewache seine Ruh.

Die Nacht ist kalt, ich schlafe nicht,


der Wind aus Ost weht kalt;


die Kälte ins Gebein mir kriecht,


ich bin ja auch schon alt.


Die Hütte, die mein Herr versprach,


erlebe ich nicht mehr,


der Regen tropft durchs morsche Dach,


Stroh gab's schon längst nicht mehr.


Die Nacht ist kalt, der Hunger quält,


mein Winseln niemand hört,


und wüsst' mein Herr auch, was mir fehlt,


er wird nicht gern gestört.


Die Nacht ist lang,


zum zehnten Mal leck' ich die Schüssel aus,


den Knochen, den ich jüngst versteckt,


den grub ich längst schon aus.


Die Kette, die schon oft geflickt,


sie reibt den Hals mir bloß.


Sie reicht nur noch ein kurzes Stück


und nie werd ich sie los.


Was Freiheit ist, das lern ich nie,


doch weiß ich, ich bin treu.


So lieg' ich, warte auf den Tod,


denn dieser macht mich frei.

 

 


Nun lass mich gehen

Er schaut Dich an mit dunklenAugen
,
Du magst, Du willst es gar nicht glauben.

Gepeinigt durch den großen Schmerz,

'Nun lass mich gehen', schreit sein Herz.

Auch wenn die Seele Dir zerreißt,

es Abschied nehmen heißt.

Der treue Freund verabschiedet sich leise,

er geht auf seine letzte Reise.

Freudig erregt, mit großem Schritte,

überquert Dein Freund die Regenbogenbrücke ...

 

Warnung eines Welpen

 

Vor kurzem bin ich zu dir gekommen,

du hast mich in den Arm genommen.

 

Hast mich gestreichelt, gut behandelt,

doch bald schon hast du dich gewandelt.

 

Denn plötzlich hat es mich gepackt,

ich hab dir in den Flur gekackt.

 

Anstatt zu mir nur „Nein“ zu sagen,

hast das erstemal du mich geschlagen.

 

Warum, das konnte ich nicht verstehen,

doch dann habe ich deinen Schuh gesehen.

 

Wollte nur spielen mit Bedacht,

doch leider habe ich ihn kaputt gemacht.

 

Anstatt zu mir nur „Aus“ zu sagen,

hast du mich das zweitemal geschlagen.

 

Die Wurst die ich vom Teller genommen,

die ist mir auch nicht gut bekommen.

 

Denn statt einfach nur  „Pfui“ zu sagen,

hast du mich zum drittenmal geschlagen.

 

Bald bin ich nicht mehr ein junger Spund,

bin ein großer, kräftiger Schäferhund.

 

Und schlägst du wieder, sollst du wissen,

von jetzt an wird zurückgebissen.

 

Und rufst du dann „Aus“ „Pfui“ und „Nein“,

so wird das ziemlich sinnlos sein.

 

Denn die Bedeutung kann ich nicht kapieren,

bekam ja nur viel Schmerz zu spüren.

 

So merke dir aus gutem Grund,

mit Schlägen erziehst du keinen Hund.

M. Finn Drechsel (2008)

 


Zitat:

Der einzige Tag an dem du bereuen wirst,

dass du dir einen Hund angeschafft hast,


ist der Tag, an dem er von dir gehen muss.

M. Finn Drechsel (2008)

 

 


Hund und Katze

 Miezel, eine schlaue Katze,


Molly, ein begabter Hund,


Wohnhaft an demselben Platze,


Haßten sich aus Herzensgrund.

Schon der Ausdruck ihrer Mienen,


Bei gesträubter Haarfrisur,


Zeigt es deutlich: Zwischen ihnen


Ist von Liebe keine Spur.


Doch wenn Miezel in dem Baume,


Wo sie meistens hin entwich,


Friedlich dasitzt, wie im Traume,


Dann ist Molly außer sich.


Beide lebten in der Scheune,


Die gefüllt mit frischem Heu.


Alle beide hatten Kleine,


Molly zwei und Miezel drei.


Einst zur Jagd ging Miezel wieder


Auf das Feld. Da geht es bumm.


Der Herr Förster schoß sie nieder.


Ihre Lebenszeit ist um.


Oh, wie jämmerlich miauen


Die drei Kinderchen daheim.


Molly eilt, sie zu beschauen,


Und ihr Herz geht aus dem Leim.


Und sie trägt sie kurz entschlossen


Zu der eignen Lagerstatt,


Wo sie nunmehr fünf Genossen


An der Brust zu Gaste hat.


Mensch mit traurigem Gesichte,


Sprich nicht nur von Leid und Streit.


Selbst in Brehms Naturgeschichte


Findet sich Barmherzigkeit.

Wilhelm Busch

 

 

 

Schwach........


Bin ich dereinst gebrechlich und schwach


und quälende Pein hält mich wach,


was du dann tun musst, tu es allein,


die letzte Schlacht wird verloren sein.


Dass du traurig bist, versteh ich wohl,


deine Hand vor Kummer nicht zögern soll.


An diesem Tag - mehr als jemals geschehn -


muss deine Freundschaft das Schwerste bestehn.


Wir lebten zusammen in Jahren voller Glück,


Furcht vor dem Muss? Es gibt kein Zurück,


du möchtest doch nicht dass ich leide dabei,


drum gib, wenn die Zeit gekommen ist, bitte mich frei.


Begleite mich dahin, wohin ich gehen muss,


nur - bitte bleib bei mir bis zum Schluss.


Halt mich fest und red mir zu,


bis meine Augen kommen zur Ruh.


Mit der Zeit - ich bin sicher - wirst du es wissen,


es war deine Liebe, die du mir erwiesen.


Vertrautes wedeln, ein letztes mal,


du hast mich befreit vor Schmerz und Qual.


Und gräme dich nicht, wenn du einst Herr


dieser Entscheidung bist,


wir waren beide so innig vereint,


es darf nicht sein dass dein Herz um mich weint.

 

 

 

Treue........

Meister, mit dem ich das Schicksal teile,


meine Treue bemisst sich nicht


nach der Grösse deines Heims,


noch nach dem Futter, dass du mir gibst.


Ich bewache dein Haus,


als wär' es meins,


sei es aus Holz oder Marmor.


Ich folge dir, wohin du willst


und befolge deine Befehle,


was immer du willst.


Alles ist einfach und gut, wenn du mir


deine Freundschaft zeigst, denn ich sehe mehr,


als all die Güter, die du vielleicht besitzt,


mehr als alle Bequemlichkeiten,


schätze ich das freundschaftliche Streicheln


deiner Hände und deinen vertrauten Blick.


Zeig mir oft, dass ich dir was bedeute,


mein Herr und Meister,


der du alles für mich bist!

 


Dein Hund........

Wenn alle dich meiden und hassen,

ob mit oder ohne Grund,


wird einer dich niemals verlassen,


und das ist dein Hund!


Und würdest du ihn sogar schlagen,

ganz herzlos und ohne Verstand,


er wird es geduldig ertragen,

und leckt dir dafür noch die Hand!


Nur Liebe und selbstlose Treue,

hat er für dich immer parat!


Er beweist es dir täglich auf's neue,

wie unsagbar
gern er dich doch hat!


Nennst du einen Hund dein eigen,

wirst du nie verlassen sein

,
und solltest du mal Einsam sein,

so bist du trotzdem nie allein!


Wird einst der Tod

dir erscheinen und schlägt dir die letzte Stund'

,
wird einer bestimmt um dich weinen,

und das ist dein treuer Hund!


Drum schäm dich nicht deiner Tränen,

wenn einmal dein Hund von dir geht,


NUR er ist, das will ich erwähnen

,
ein Wesen, dass stehts zu dir steht!

 

 

Mein Name ist Hund.


Mein Vorname wechselt ständig.

 
Meistens ist mein Vorname "GUTER"

freuen.
Dann ruft mich mein Mensch: "GUTER HUND". freuen


Manchmal sagt er aber auch "BÖSER". traurig


Wenn mein Mensch mich so nennt, hat er meistens Falten auf


der Stirn und das lässt ihn älter aussehen, als er eigentlich ist. laught

Aber egal, er regt sich sowieso auf, dass er schon sooooo alt ist. laught


Was ist schon so schlimm daran, dass er schon 40 ist?


In Hundejahren wäre er bereits 280!



Ich wohne in einer Holzhütte.


Die Hütte heißt „Bello“ freuen,


zumindest steht esauf dem Schild über dem Eingang.


Mein Mensch hat sie selbst gebaut. Jaja...



Während der Bauzeit hat er sogar jaulen gelernt,


er konnte nämlich mit dem Klopfgerät nicht richtig umgehen laught.



Mein Mensch kann Gedanken lesen.


Er weiß genau, wann ich mal raus muss.


Besonders eilig hat er es immer dann, wenn ich schon mit gelben Augen staunen erstaunt vor der Tür sitze.



Er weiß außerdem gar nicht, wohin mit seiner ganzen Kraft.


Wenn er ein Stöckchen in die Hand nimmt, kann er seine Kraft gar nicht


mehr kontrollieren. Dann schleudert er es weit, weit weg. Ich bin sicher, er


kann nichts dafür. Das muss eine Krankheit sein. Wie gut, dass er mich hat.


Ich bring´ ihm das Stöckchen immer wieder zurück.


Für meinen Zweibeiner bin ich sehr wichtig!!


Ohne mich traut er sich nicht auf die Straße.


Er hängt sich sogar mit einer Leine an mich,


nur damit er nicht verloren geht. laught

Im Garten steht ein Vogelhäuschen. Jeden Tag kommt da ein anderer


Zweibeiner in Uniform und will da Papier reinstecken.

Das kann ich nicht


zulassen, ist doch klar.


Die armen Vögel!


Und schließlich kann es jedem passieren,


dass sich Zähne in einem Hosenbein verfangen ... erstaunt


Die Nahrungsaufnahme gestaltet sich bei mir viel einfacher:


Eine Schüssel, eine Schnauze, und eine Kauleiste - mehr brauche ich nicht.


Vielleicht kommt mein Mensch auch noch drauf, dass es sich so einfacher frisst!


Ohne Fresswerkzeug !!


Und den Abwasch würde er sich auch sparen...

 


Seit gestern habe ich eine NEUEN Namen, nämlich: "SITZ" freuen ...


Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich all die Namen behalten kann.

 

...So ein Hund hat´s wirklich nicht leicht! laught engel

 

 

 

 

Der Hund für’s Leben


Wer einen Hund ins Haus genommen,
der hat den besten Freund gewonnen.
Dass dieses Tier das Beste sei,
erzählt man, und noch allerlei:

Gehorcht aufs Wort und bellt nicht viel,
ist stets bereit zu einem Spiel,
mag Kinder gerne, beisst sie nicht;
fast meint man manchmal, das er spricht.

Vom Aussehen gar nicht erst zu reden.
Für uns ist er der Hund fürs Leben!
So wunderschön und gut geraten!
Dabei verschweigt man all die Taten,
die unserm Freund so gut gelingen
und uns so oft in Rage bringen.

Bleibt dieser Kerl allein zu Haus,
denkt er sich üble Sachen aus:
An einem Montag frisst er Kuchen,
den wir danach vergeblich suchen.

Am Dienstag sind die Nüsse dran,
die er so sauber knacken kann.
Man sammelt dann auf allen vieren,
die Schalen, die den Teppich zieren.

Am Mittwoch stellte er dann fest,
das Klopapier sich reissen lässt
(ganz abgesehen von Zigaretten,
die uns sonst nur geschadet hätten).

Am Donnerstag platzt mir der Kragen,
denn alles kann man nicht ertragen,
da wird das Untier angefaucht,
das es gleich in die Ecke kraucht.
Hat dieser Kerl doch glatt vergessen,
dass wir auch gern Buletten essen!

Was macht man nur mit diesem Köter?
Vielleicht `ne Zeitung auf den Pföter?
Er schaut mich an, der Bösewicht,
nein, diesmal schaff`` ich`s nicht!

Auf frischer Tat soll man doch strafen.
Und nicht, wenn er grad süss geschlafen.
Der Hund versteht auch so ganz gut.
Und tags darauf nichts Böses tut.

Wie`s weitergeht, bleibt jetzt noch offen,
er lernt es noch - wir wollen hoffen.

(Verfasser unbekannt)

 

 

 

Ich vermisse dich mein Freund


Du, mein Hund, bist tot und ich bin still,
weil mein Herz das einfach nicht überwinden will.

Ich vermisse Dich an jedem Tag,
das ist eine grosse Last, die ich in mir trag.

Ich habe über Deinen Tod schon viel geweint,
denn Du warst einfach mein Kumpel, mein Freund.

Meine Gedanken an Dich sind unermesslich,
denn Deine Art war einfach unvergesslich.

Mit Dir habe ich so viel Zeit verbracht
und des öfteren über Deine Spässe gelacht.

Ich erzählte Dir all meine Sorgen
und fühlte mich bei Dir geborgen.

Ich hatte Dir so viel zu sagen
an manchen schlechten Tagen.

Du warst für mich ein Lichtblick in dieser Welt
und nicht aufzuwiegen mit viel Geld.

Du warst mir immer sehr treu,
worüber ich mich auch heute noch freu.

Nun hast Du mich verlassen und ich bin noch hier,
ach wärst Du doch noch bei mir, mein treues Tier.

Du, mein bester Freund, bist nun für mich verloren
und stehst schon im Tierparadies vor den Toren.

Die letzten Tage hast Du sehr gelitten
und ich hörte Deine stillen Todesbitten.

Doch auch wenn der Tod letztendlich das beste für Dich war,
komme ich mit Deinem Tod einfach nicht klar.

Ich habe getrauert über Deinen Verlust
und bin gefallen in einen tiefen Frust.

Ich werde Dich nie wieder toben sehen,
wie soll ich das nur jemals verstehen.

Ich hätte nie gedacht, dass Deine Zeit kommt so schnell schon,
aber Deine Krankheit trug Dich mir davon.

Du musstest einfach zu früh gehen,
aber das hätte ich auch ein paar Jahre später so gesehen.

(Verfasser unbekannt)

 

 

Eines Abends

 

Eines Abends wirst Du über Deinem Haus

ein Licht leuchten sehen,

und Du meinst zu wissen,

woher es kommt ...

... eines Abends wirst Du über Deinem Haus

eine Sternschnuppe versinken sehen

und Du meinst zu wissen,

wer sie Dir geschickt hat ...

... eines Abends wirst Du über Deinem Haus

den Mond versinken sehen,

und Du meinst zu wissen,

wer immer noch an Dich denkt.

All das ist dein kleiner geliebter Freund

der über die Regenbogenbrücke ging,

und dich von dort oben sieht

um dir einen Gruß zu schicken.

 

 

 

Klage eines verlassenen Hundes
Ich wünsch', jemand erklärte mir, was kann es denn wohl sein,

dass man mich plötzlich ausgesetzt mit Hunger, Durst und Pein

Sie schienen doch so froh als ich eintraf als Hundekind
So vieles hatt' man mit mir vor, denn ich wuchs geschwind

Das Herrchen sagte, ich soll Freund ihm und Begleiter sein

das Frauchen sagte, sie sei nun nicht mehr voll Furcht allein

Die Kinder wollten füttern mich und bürsten jeden Tag

und spielen und spazieren gehn, wenn ich nur bleiben mag.

Doch jetzt - der Herr hat keine Zeit und Frauchen sagt, ich schuppe...

Sie duldet mich nicht mehr im Haus, nicht mal zur Mittagssuppe.

Die Kinder gehn nicht mehr mit mir, sie sagen stets: "Jetzt nicht"

Ich würd' sie ja so gerne bitten - wie? - das weiß ich nicht.

Denn alles, was ich hab, ist Treue - Ach, wüst' ich doch, wofür?

Warum sie, die mich erst geliebt, jetzt jagen vor die Tür ...

 

 

 

 

Ode an einen Schweinehund



Taschen und Koffer sind schon gepackt,

alle Mann ins Auto - zack, zack, zack!

Herrchen nimmt die Leine, sein Blick fällt auf mich

- hurra! Ich darf mit, wie glücklich bin ich!

Nach kurzer Fahrt macht das Auto halt,

Herrchen geht mit mir in den Wald.

Ah - Stöckchen werfen - das kenne ich schon,

ab geht die Post, ich rase davon.

Der Stock fliegt hoch, der Stock fliegt weit

- ich renne eine Ewigkeit!

Jetzt hab` ich ihn und packe das Stück!

Im Schweinsgalopp geht`s dann zurück.

Den Stock im Maul, ich freu mich gar sehr!

Am Platz angekommen, doch der ist leer -

ich bin sehr verwundert, versteh` gar nichts mehr.

Herrchen, wo bist Du? - Humor hab` ich viel,

vielleicht ist das ein neues Spiel?

Mit der Nase am Boden lauf ich auf und ab,

manchmal ganz langsam, manchmal im Trab.

Verzweifelt versuche ich Dich zu finden!


Ich spüre, wie meine Kräfte schwinden.

Ich habe Hunger und will nur noch heim!

Herrchen, warum lässt Du mich allein?!

Erschöpft und müde leg` ich mich hin –

da packt mich die Hand, ich konnte nicht flieh`n.

Sie steckt mich in einen Käfig `rein...

Ah - gleich kommt Herrchen und holt mich heim.

Schlafen, schlafen... ich seh` Dich im Traum verschwommen,

aber Du bist nicht gekommen!

Dann bringt man mich in einen Raum!

Hilfe! Wo bin ich - aus ist der Traum!

Ich sehe mich um - öd`, kalt und leer

und das Gefühl: “mir hilft keiner mehr”!

In meiner Nase ein übler Geruch!

Er fällt über mich her wie ein Leichentuch,

dieser Geruch - irgendwie marod'

- ich glaube, so riecht der Tod!

Ein letzter Gedanke geht mir im Kopf herum:

Herrchen, mein Herrchen: warum, warum?

Ich wollte Dein Freund sein, der Beste, den`s gibt!

Herrchen, ich habe Dich immer geliebt!

 


Gedicht eines armen Hundes
Es war einmal ein Hund.

Doch weil ihn niemand mochte

am Tage und beim Dochte,

so kam er auf den Hund.

Er strich vorbei am Hang

und strolchte durch die Wälder

und fraß die Maus der Felder

und hockte Tag für Tag

an der verschlossenen Tür

und hoffte, dass wer käme

und ihm zum Ofen nähme.

Ach, keiner trat herfür.

So blieb er voller Scham

und still verhüllter Sorgen,

bis ihn an einem Morgen

der Herrgott zu sich nahm.

Auf einer Wolke ruht

er nun zu Vaters Füßen:

Ich lass' die Brüder grüßen

mir geht es endlich gut.

 



Alleingelassen
So alleine, kleiner Welpe,
auf der Blumenwiese hier?

Mit erstaunten großen Augen

schaust du fragend auf zu mir.

Hier entlang wollt' ich nicht gehen -

Hat dich jemand hier vergessen,

dich mit Absicht hergetragen?

Wie lang bist du wohl hier gesessen?

Die Sonne wird bald untergeh'n -

komm, komm mit nach Haus zu mir,

denn du musst sehr hungrig sein,

und zu trinken geb' ich dir.

Alle Kleinen brauchen Liebe,

ganz bestimmt ein kleiner Hund.

Und dass ich dich finden konnte,

war für diesen Weg der Grund!

 

 

 

 

 

 

Danke, kleiner Hund !!!


Danke, kleiner Hund!

Du liegst und schläfst.

Sonnenstrahlen auf deinem Fell.
Wohlig reckst und streckst du dich.
Wovon träumst du, kleiner Hund?
Von dem, was war?
Von dem, was sein wird?
Hast noch nicht viel Gutes erlebt in deinem kurzen Leben.
Und doch vertraust du mir?
Weißt, dass Menschenhände schlagen können und leckst mir doch die Hand?
Weißt, dass Menschenbeine treten können und schläfst doch zu meinen Füßen?
Weißt, wie Menschen schreien können und wartest doch auf ein Wort von mir?
Weißt, wohin dich Menschen brachten und folgst mir doch auf Schritt und Tritt?

Danke, kleiner Hund!

 

 



Die Bitte des Kettenhundes an Gott!!!

Herr, ich bin nur ein armer Kettenhund,
steh' nun vor Dir, mein Hals ist wund.
Fast eingewachsen ist der Ring,
mit dem ich an der Kette hing.

Hab' Ohrenschmerzen,
bin fast blind
von Regen, Schnee und kaltem Wind,

von Rheuma steif sind meine Knochen,
bin fast auf meinem Bauch gekrochen
aus Angst vor meinem strengen Herrn;
denn mich zu streicheln, lag ihm fern,

hätt' gern gegeben alle Liebe,
erhalten hab' ich oft nur Hiebe,
nur so - weil grad im Weg ich stand,
und hätt' so gern geleckt die Hand

für nur ein wenig Zärtlichkeit,
ein wenig Lob, wär' gern bereit
mein armes Leben hinzugeben
könnt' ich mein Aug' zu ihm erheben

und lesen dann in seinem Blick
ein wenig Liebe - doch dies Glück
beschieden hier war es mir nie,
war immer nur ein armes "Vieh".

Bin noch nicht alt nach Menschenjahren
und hab schon so viel Leid erfahren!


Doch steht einmal mein Herr vor Dir,
dann bitt' ich Dich - versprich es mir! -
ich fleh' darum nicht ohne Grund,
schick ihn zurück als Kettenhund

 

 



Trauer und Glück!!!

Das Jahr geht zu Ende, ich denke zurück,
es war voller Trauer und voller Glück.
Vor meinem Fenster ein Erdhügel klein,
Abschied nehmen, es mußte sein!

Nun schläfst Du dort in der kalten Nacht,
der Frost deckt Dich zu, mit aller Macht.
Meine Tränen heiß und mein Herz dazu
werden Dich wärmen, nun schlafe in Ruh`!

Sieben Jahre durfte ich mit Dir leben,
Erinnerungen sind alles, was mir geblieben.
Das Haus war zu still und mein Herz war leer,
es neu zu verschenken, war sehr schwer.

Doch es ist groß und es kann viel geben,
Toby ist da, willkommen im Leben!
Beschütze ihn und halt' über ihn Wacht,
als funkelnder Stern in dunkler Nacht!

 

 





 

 


 

 




 


Es gibt so viele Hunderassen,
die sich tummeln auf den Straßen!
Es seien einige hier genannt,
die wohl allen sind bekannt.

Da gibt's den großen Bernhardiner
und den gepunkteten Dalmatiner.
Wohl jeder kennt den Schäferhund
und auch den Berner Sennenhund!

Da laufen Mops, Pinscher, Terrier durch die Gassen
und Retriever, Labradors über den Rasen,
und zum großen Rudel
gehört auch noch der Pudel!

Rottweiler und Dobermann
haben's vielen Leuten angetan.
Papillon, Malteser und Shi Tzu
gehören alle mit dazu!

Die Menschen lieben Rasse,
aber es gibt da noch 'ne eigne Klasse!
Das sind die Kinder der Liebe -
oder der ausgelebten Triebe!

Sie haben von allen etwas,
und es ist doch genau das,
was sie einzigartig macht,
habt ihr das schon mal bedacht?

So ein Mischling ist ein Unikat,
es gibt nur einen in der Art!
Sie haben ihren eignen Charme,
und ihr Herz schlägt genauso warm!

Für mich ist eines klar,
ich find' so 'nen Mischling wunderbar!
Ganz egal, ob groß, ob klein -
es darf ruhig ein "Senf-Hund" sein!
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Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt,
mein drittes Ohr, das über die Winde lauscht.
Er ist der Teil von mir, der sich bis zum Meer erstreckt.
Wie er sich an meine Beine lehnt,
beim leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt,
seinen Schmerz zeigt, wenn ich ohne ihn ausgehe,
all das sagt mir tausendmal,
daß ich der einzige Grund seines Daseins bin.

Habe ich Unrecht, verzeiht er mir mit Wonne.
Bin ich wütend, bringt er mich zu lachen.
Bin ich glücklich, wird er vor Freude fast verrückt.
Mache ich mich zu Narren, sieht er darüber hinweg.
Gelingt mir etwas, lobt er mich.

Ohne ihn bin ich ein Mensch unter vielen.
Mit ihm bin ich stark.
Er ist die Treue selbst.
Er lehrt mich die Bedeutung der Hingabe.
Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.

Er lehrt mich verstehen, wo vorher meine Ignoranz war.
Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
Seine Gegenwart schützt mich
vor Dunkelheit und Unbekanntem.
Er versprach auf mich zu warten, wann und wo auch immer,
denn ich könnte ihn ja brauchen.
Und ich brauche ihn - wie schon immer.

Er ist eben mein Hund.

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Mein Leben dauert 10 bis 15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, ehe Du mich anschaffst.

Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.

Setz' Vertrauen in mich - ich lebe davon.

Zürne mir nie lange und sperre mich zur Strafe nicht ein. Du hast Deine Arbeit, Dein Vergnügen und Deine Freunde - ich habe nur Dich.

Sprich mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht verstehe, so höre ich doch in deiner Stimme, was du meinst.

Wisse, wie immer an mir gehandelt wird - ich vergesse es nie.

Bedenke, ehe Du mich schlägst, daß meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchel in Deiner Hand zerquetschen könnten, daß ich es aber nie tun werde..

Ehe Du mich bei der Arbeit "unwillig" schiltst, "bockig" oder "faul", bedenke: vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ich ein verbrauchtes Herz.

Kümmere Dich um mich, wenn ich alt werde - auch Du wirst einmal alt sein.

Gehe jeden schweren Gang mit mir. Sag nie: "Ich kann sowas nicht sehen" oder "es soll in meiner Abwesenheit geschehen". Alles ist leichter für mich mit Dir!

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An euch Menschen:
Ich kann leider nichts sagen,
bin nur ein Hund
und werd geprügelt seit Tagen.

Wenn ich nur schreiben könnte,
schrieb ich euch ein Gedicht
und hätte Tränen im Gesicht.

Man sagt, ich wäre ein Kampfhund,
und dass ich gefährlich bin.
Öffnet Eure Augen,
und schaut genauer hin!

Bin ich nicht nur ein Werkzeug,
von Menschen scharf gemacht,
von diesen skrupellosen,
die nicht nachgedacht?

Jetzt bin ich scharf und beiße auch,
doch so einen Hund wohl keiner braucht.
Man sagt, dass ich jetzt sterben muss, mit dem Wahnsinn sei jetzt Schluss.

Doch wenn ich jetzt auch sterben muss, durch Todesspritze oder Schuss,
geb ich euch Menschen einen Rat,
ich bin ein Hund, ein Kamerad.

Lasst meinen Tod nicht sinnlos sein.
Und lasst die Hunde Hunde sein.
Das schrieb ein Hund, der Kampfhund ist, der weiss,dass manch ein Mensch nicht besser ist.

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Schweigend steh ich da, erschüttert,
vor den Boxen, engmaschig vergittert.
Ein alter Hund mit weißem Bart,
die Flanken eingefallen, dünn behaart,
schaut mich mit leeren Augen an:
"Du hilfst mir auch nicht, fremder Mann!
Spar dir dein trauriges Gesicht,
dein Mitleid, nein, das brauch´ ich nicht!
Geh endlich weiter, fremder Mann,
denn du erinnerst mich daran,
dass alle Liebe, die ich hab,
umsonst ich einem Menschen gab!
Doch wenn er käm´, holt´ mich nach Haus,
wie anders säh´ die Welt dann aus!
Mein ganzes Herz wär´ wieder sein -
warum nur ließ er mich allein?
Geh´ endlich weiter, fremder Mann,
denn du erinnerst mich daran,
dass alles hätte ich gegeben,
für deinen Bruder - selbst mein Leben!
Spar dir dein trauriges Gesicht,
dein Mitleid, nein, das brauch´ ich nicht.
Geh weiter - oder wag´ den Schritt,
hab´ Erbarmen - nimm mich mit!"