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Ein paar Gedanken zur Hundeausstellung.


Hundeausstellung?  -    Warum eigentlich nicht?

 

Seit es Hundeausstellungen gibt,

ist über ihren Sinn und Unsinn diskutiert worden.

Hundeausstellungen fördern keineswegs allein nur den Besitzerstolz, sondern nehmen einen wichtigen Platz  in der Kynologie ein und gelten als direktes Bindeglied zur Hundezucht, denn hier können ehrgeizige Züchter ihre Hunde von einem sachkundigen Richter für eine spätere Zuchtverwendung beurteilen lassen und erfahren, was in ihren Zuchtlinien gut bzw. zu  verbessern ist.

 

Für uns ist eine Hundeaus stellung eine schöne Freizeitbeschäftigung.

Klar, sind wir  auf  unsere Vierbeiner stolz, aber das wären wir auch so .

 

 

 

Nein, man lernt auf diesen  Ausstellungen viele Leute  kennen, kann sich über Probleme mit anderen  Besitzern oder Züchtern austauschen und sieht Rassen, die man sonst nie zu Gesicht bekommen würde.

 

 Ganz, ganz wichtig für uns, 

 hier  treffen wir unsere Akitafreunde, 

die den Amerikan Akita genauso lieben

und genauso verrückt nach ihm sind, wie wir.

                                                     

Angefangen von der Begrüßung, über das Bestaunen wie sich die  einzelnen Hunde entwickelt haben, bis zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch und Gassi Gehen, sind diese Tage für uns einfach wunderschön und unvergesslich. 

 

 

 

Zu sehen und zu erleben, dass unsere Hunde, nach einer kurzen Gewöhnungsphase, wie selbstverständlich unter oder neben unserem Tisch liegen und das Miteinander genießen, ist einfach ein Traum.


  Die Ruhe, und Vertrautheit von uns Menschen überträgt sich wie von Zauberhand auf die Hunde .

 

Das mitzuerleben macht Stolz und wird von vielen Besuchern bewundert .   

 

 

 

 

Auch Halter einzelner Tiere nutzen diese Plattform in grosser Zahl, um mehr über den eigenen Hund und ihre Lieblingsrasse zu erfahren, ni cht selten gesellen sich diese zu uns, um Erfahrungen auszutauschen. 

Nicht vergessen darf man schließlich die Bedeutung einer Hundeausstellung für die Ausstellungsbesucher.


 

Viele Leute besuchen eine  Hundeauss tellung, um sich ein Bild  von eine bestimmten Rasse zu machen, verschiede Rassen  miteinander zu vergleichen, Züchteradressen zu erfahren oder mit den Ausstellern über rassespezifische Probleme, Haltungs- und Erziehungsfragen zu diskutieren.

 

Auf Hundeausstellungen wird auch das Interesse an einer Rasse und Kaufentscheidungen für eine dieser getroffen.

 

 

 

 

Hundeausstellungen sind,  wie oft fälschlicherweise angenommen wi rd, keine Tierquälerei! Sie sind zwar für den Hund anstrengend, keine Frage, jedoch freut er sich auch,  wenn er andere Artgenossen beschnuppern kann und den einen oder anderen Hund wiedersieht.

 

 


 

 

Nichtzuvergessen die Wiedershensfreude der Hunde,wenn sie die anderen Akitabesitzer wiedererkennen. 

 

 

 

 

 Eine ordentlich organisierte Ausstellung ist nicht nur ein gelungener Tag für den Veranstalter, sondern auch für den Vierbeiner und seinen Besitzer.

 

Nur auf einer Rassehundeausstellung kann ein Hund Zuchttauglich geschrieben werden.

Sollte man also Interesse haben zu züchten, so kommt man an einer Ausstellung nicht vorbei. 

 

Die Bewertungen sind für Züchter sehr wichtig, um zeigen zu können, dass man einen Hund besitzt, der dem Rassestandard entspricht.

Für diejenigen, die nicht züchten wollen, besitzt die Bewertung rein ideellen Wert.


Je erfolgreicher der Hund ist, desto intensiver wird das Hobby “Ausstellung” betrieben.

 

Ausstellungen sollten nicht länger nur Hundeschauen sein, sondern auch der Werbung und Imagepflege des Hundes dienen. 

 

Nach den schlimmen Beißvorfällen in der letzten Zeit, gibt es heute wohl wesentlich mehr Hundefeinde, und auch Teile der Presse sind nicht allzu hundefreundlich zu nennen. Hundeschauen können das Image des Hundes im Allgemeinen zu verbessern.

Jedoch wäre viel mehr Öffentlichkeitsarbeit wünschenswert, wie etwa der Unterricht im Umgang mit Hunden für Erwachsene und Kinder, Filme, Vorträge über Haltung, Ausbildung, Gesundheitsfragen und Möglichkeiten von Wagenfahrten, Vorführungen aller Hundesportarten und vieler „Hundeberufe", wie vor allem auch Therapiehunde und Suchhunde aller Art.

 

Die Öffentlichkeit ist in vieler Hinsicht kritisch: Hunde bellen, beißen, müssen die Straße als Toilette benutzen. Manche Hundebesitzer versuchen, mit ihren großen und „scharfen" Hunden ihre Mitmenschen zu dominieren oder einzuschüchtern.  

Manche Hunde raufen gern.

Wir wissen, die Ursachen dafür liegen vorwiegend am anderen Ende der Leine.

Warum also nicht öffentliche Vorträge und Diskussionen über das richtige Verhalten als Hundehalter?  

Über die Kommunikation und das Verhalten beim Kontakt mit fremden Hunden?Auch im Fernsehen  sind Hunde wenig präsent, und über Hundeausstellungen ist die Medienberichterstattung mehr als dürftig.   

In der heutigen Zeit dürften Hundeausstellungen nicht länger nur das Anliegen einer Minderheit sein, sondern unbezahlbare Gelegenheiten, der Allgemeinheit unseren Kumpan aus dem Tierreich nahe zu bringen.

 

Zu viel erschwert den Erfolg dieses Vorhabens: unberechenbare Behörden, Politiker, Gesetzgeber, Medien und Menschen sie ihre Hunde nur als Ware sehen machen uns Hundeliebhabern immer wieder Probleme und Sorgen.

Fazit: Hundeausstellungen sind unverzichtbar, aber sie müssen positive und wirksame Auswirkungen auf die Rassehundezucht und auf die Öffentlichkeit haben.